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EZW-Texte - 241-258

EZW-Texte 257

Matthias Pöhlmann (Hg.)

Abschied von der Religion?

Säkularisierung - Konfessionslosigkeit - neuer Atheismus

Berlin 2018, 100 Seiten

Ein Hinweis für die Abonnentinnen und Abonnenten der EZW-Texte: Sie erhalten den EZW-Text 257 zusammen mit dem EZW-Text 258 zugeschickt; Versandtermin: voraussichtlich 51. Kalenderwoche.

Während 1951 noch 96 Prozent der westdeutschen Bevölkerung Mitglied einer christlichen Kirche war, hat sich das Bild zwei Generationen später massiv geändert: Nur noch etwas mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung bekennt sich zum christlichen Glauben. Humanistische, atheistische und konfessionsfreie Aktionen und Verbände werben um Aufmerksamkeit und proklamieren teilweise für sich, mittlerweile die mitgliedsstärkste Glaubensgemeinschaft in Deutschland zu sein.

Die deutlich fortschreitende Säkularisierung und ein teilweise stark missionarisch auftretender neuer Atheismus fordern die christlichen Kirchen heraus. In dem neuen EZW-Text 257 wird diese Entwicklung durch soziologische Befunde dargestellt und mittels theologischer und weltanschaulicher Analysen auf ihre Gründe und Ursachen befragt. Was macht die humanistische Jugendfeier so populär, und worauf hofft und vertraut jemand, der an keine größere Wirklichkeit glaubt? Wie kann ein sachgemäßer Dialog mit Menschen aussehen, die ohne Gott glücklich sind?

Aus dem Inhalt

Vorwort

Gert Pickel / Yvonne Jaeckel
Konfessionslose in Deutschland
Empirische Befunde in der Gegenwart

Klaus Fitschen
Konfessionslos? Säkular? Atheistisch? Laizistisch?
Oder einfach: normal?

Das Schwinden und Vergessenwerden der Religion in der Neuzeit und die Folgen für die Religionskritik

Anita Häfner
Erwachsenwerden feiern!
Humanistische Jugendfeier in Bayern

Andreas Fincke
Voll im Trend?
Anspruch und Wirklichkeit atheistischer, kirchenkritischer und humanistischer Initiativen in Deutschland

Michael Roth
Streit um Gott?
Überlegungen zur religiösen und a-theistischen Rede von Gott

Anna-Katharina Szagun
„Nur Gott selbst kann wissen, ob es ihn gibt!“
Expeditionen ins Ungewisse?

Die Autorinnen und Autoren

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