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Veranstaltungen

"Rituelle Gewalt"

Streitpunkte - Argumente - Klärungen

 

ACHTUNG: Aufgrund des Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider entfallen!
                  Sie wird voraussichtlich 2021 nachgeholt.

 

Fachtagung

30.03. - 01.04.2020

Tagungsort: Tagungshaus Himmelspforten, Würzburg

In den letzten zehn Jahren sind in vielen religiösen und weltanschaulichen Milieus gravierende Missbrauchsvorfälle ans Licht gekommen. Deshalb hat die Bundesregierung ab März 2010 Christine Bergmann als Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs eingesetzt, ihr folgte im Dezember 2011 Johannes-Wilhelm Rörig nach. Viele Gruppen bemühen sich auch selber um Aufklärung, Wiedergutmachung und bessere Prävention.  

Ein Erklärungsmuster für die oft schwer vorstellbaren Gewalttaten geht von einem Täternetzwerk „organisierter ritueller Gewalt“ im Umfeld des Satanismus aus. Obwohl es dafür keine belastbaren Fakten gibt, hat diese Hypothese Zustimmung in therapeutischen und zum Teil auch in politischen Kreisen gefunden. Auf der Fachtagung in Würzburg sollen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven die vorgebrachten Argumentationen einer konstruktiv-kritischen Analyse unterzogen werden. Weitere Details zum Programm, zu den Eingeladenen, den Kosten und der Anmeldung sind dem Tagungsflyer zu entnehmen.

Dr. Michael Utsch, EZW

Veranstalter: Konferenz landeskirchlicher Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Konferenz Katholischer Weltanschauungsbeauftragter, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

In Kooperation mit: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e. V. (GWUP), Arbeitsgemeinschaft der Referate für Weltanschauungsfragen
in Österreich


Zum Thema vgl. Andreas Hahn, Rituelle Gewalt in satanistischen Gruppen - ein populärer Mythos?, MDEZW 7/2019, 243 - 250 (Download pdf-Datei)