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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Materialdienst

Titelblatt Materialdienst 12/2016 Unser monatliches Magazin
Aktuelles Heft: 12/2016
  • Heimat für christliche Flüchtlinge
    Orientalische Gemeinden in Deutschland
  • Kubas afrikanische Heiler
    Eine Ausstellung in Hamburg
  • Streitpunkt "rituelle Gewalt"
  • Psi-Tests ohne Gewinner
  • Stichwort: Alawiten

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 244 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Kai Funkschmidt (Hg.) Esoterik in der Kirche

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 245 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Matthias Pöhlmann (Hg.) Was kommt nach dem Tod? Nahtoderfahrungen, Jenseitsbilder und die christliche Hoffnung

Reformationsjubiläum als kulturelles und religiöses Ereignis

Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 ist vieles in Bewegung gesetzt worden. Das Gedenken geschieht nicht national und konfessionell eingeengt. Es ist verbunden mit differenzierenden historischen Erinnerungen, mit Dankbarkeit für das reiche reformatorische Erbe, zugleich mit der Bereitschaft zur Selbstkritik und dem Bemühen, Reformation als unabgeschlossene Aufgabe zu sehen.

Fallen der Erzählbarkeit

Wovon sich rechter und linker politischer Protest nährt

Politik muss die Komplexität ihrer Einwirkung auf die Gesellschaft immer deutlicher erklären, auch weil sich politische Konzepte kaum mehr in Paketlösungen anbieten lassen. Politik lebt aber auch von der plakativen, von der analogen, von der unmittelbar lebensweltlich anschlussfähigen Sprache – schon um ihre Funktion zu erfüllen, Kollektivitäten durch Ansprache adressierbar zu machen. Je komplexer die Situation, desto weiter freilich streben die politische und die sachliche Ebene des Politischen auseinander. Was verloren geht, ist die Erzählbarkeit des Politischen.

Politische Opposition von außen, also politischer Protest gegen das politische System lebt von solcher Erzählbarkeit und ihrer preisgünstigen Verfügbarkeit. An den derzeit besonders prominenten Formen im rechten Spektrum lässt sich dies besonders gut ablesen.

Heiliger Geist oder inszenierte Manipulation?

Die Tour der "Holy Spirit Night"

Einer ortsansässigen christlichen Ticketagentur ist es zu verdanken, dass die „Holy Spirit Night“-Bewegung außer in Großstädten wie Berlin, München, Amsterdam oder Wien sogar im ostwestfälischen Lemgo Station macht (28. September 2016). „Eine große Party um Gott zu feiern und Ihn anzubeten“, kündigt die Homepage an. „Eine Mischung aus Konzert und Jugendgottesdienst“, formuliert es der örtliche Veranstalter etwas kompatibler für Außenstehende.

Reichsbürgerbewegung

„Reichsbürger“ sind Gruppen und Einzelne, die die staatliche Existenz bzw. Legitimität der BRD bestreiten und sich als Bürger eines fortbestehenden Deutschen Reiches oder anderer fiktiver „Staaten“ betrachten – ein heterogenes Phänomen mit geringem Organisationsgrad. Es gibt inhaltliche und teilweise personelle Überschneidungen mit der rechtsextremen und Parallelen in der linksextremen Szene. Die Protagonisten berufen sich auf wechselnde, oft widersprüchliche Theoriegebäude, bilden Allianzen und spalten sich. Gruppen werden häufig aufgelöst und neu gegründet.
Kontakt

Fragen zu einzelnen Themen?

Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
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Curriculum Religions- und Weltanschauungsfragen

Zusatzqualifikation für Pfarrerinnen und Pfarrer in der EKD

Zweijährige berufsbegleitende Fortbildung (2015 - 2017)