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Wir stehen im Dialog mit religiösen und weltanschaulichen Gruppen
und Strömungen der Gegenwart. Unsere Erkenntnisse stellen wir
dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die EZW

Materialdienst

Materialdienst_01_2018.jpg Unser monatliches Magazin
Aktuelles Heft: 1/2018
  • Apologetische Arbeit im Wandel
  • Yuval Noah Harari
    Globalhistoriker zwischen philosophischer Anthropologie und Buddhismus
  • 200. Geburtstag Baha‘u‘llahs
    Eindrücke von einer Feier der Baha‘i
  • OVG-Urteil: Islamische Verbände sind keine Religionsgemeinschaften
  • Stichwort: Megakirchen

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 251 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Martin Zürcher-Weilenmann (Hg.) Jenseitskontakte - Trost, Traum oder Täuschung?

EZW-Texte

Titelblatt EZW-Texte 252 Unsere Publikationsreihe
Neu erschienen: Haringke Fugmann Aufräumen als heilige Handlung Zum weltanschaulichen Hintergrund des Bestsellers "Magic Cleaning" von Marie Kondo

Informationsportal Islam

NEU!

Ab sofort können Sie das „Informationsportal Islam“ nutzen.

Es präsentiert Berichte, Analysen, Kommentare aus dem Materialdienst der EZW (MD) rund um aktuelle Islamthemen in thematischer Gliederung.

Finden Sie Beiträge zu bestimmten Fragestellungen, ordnen Sie Äußerungen in größere Zusammenhänge ein, oder stöbern Sie einfach zu bestimmten Themen!

Reinhard Hempelmann

Impulse der Reformation gehen weiter

Eine Profilierung evangelischer Kirchen im religiösen und weltanschaulichen Pluralismus kann freilich ohne die inspirierenden Impulse der reformatorischen Bewegungen nicht auskommen. Reformation ist eine unabgeschlossene Aufgabe. Die Bildung evangelischer Identität aus dem Zentrum des Christusglaubens, aus dem Studium der Heiligen Schrift, aus der Rechtfertigung allein aus Gnade … ist ein lebenslanger Prozess. Reformatorisch inspirierte Theologie artikuliert sich als existenzielle und öffentliche Theologie, die ihre Anliegen in trinitätstheologischer Perspektive und in ökumenischer Weite entfaltet. Das Engagement für eine wahrnehmungsfähige, auftragsbewusste, menschenfreundliche und auskunftsfähige Kirche ist in jeder Gegenwart eine zu beherzigende Aufgabe.

Alexander Warnemann

Runen: "Back to the roots" oder nordistisches Spezialgebiet?

"Rūna‘ bedeutet Geheimnis – für die Vorzeit wie die Gegenwart." Vermutlich ist dieser Komplex von Geheimnis, Zauberzeichen, heimlichem Flüstern ein Grund für die nicht erst in der Gegenwart zu beobachtende Attraktivität eines seit Langem nicht mehr verwendeten Zeichensystems. Bereits eine oberflächliche Suche bei gängigen Suchmaschinen zeigt, dass Runen – oder als solche benannte Zeichen – in so unterschiedlichen Bereichen wie Computerspielen, (esoterischer) Musik, Schmuck und politischen Organisationen eine Rolle spielen. Eine umfangreiche, weitgefächerte Angebotspalette bezeugt eine stetige Nachfrage. Runen können zudem aufgrund der ihnen zugeschriebenen Eigenschaften die Rolle eines Bindegliedes zu einer als "ursprünglich" empfundenen germanischen Religion oder Mythologie übernehmen. Auf welcher Grundlage fußt diese Attraktivität?

Oliver Koch / Arbeitskreis Weltanschauungsfragen der EKHN und der EKKW

Stellungnahme zu den Angeboten von "Open Hands" nach Anne Höfler

Immer häufiger fragen kirchliche Einrichtungen an, wie aus einer evangelisch-theologischen Perspektive die Angebote von "Open Hands – Schule des Handauflegens" einzuordnen sind. In einigen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden wird "Open Hands" bereits praktiziert. Aus diesem Anlass hat sich der Arbeitskreis Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) im September 2017 mit einer von Anne Höfler benannten Vertreterin getroffen und inhaltlich ausgetauscht. Resultierend aus diesem Gespräch, der Sichtung der Originalliteratur von Anne Höfler sowie der Homepage und dem Gespräch mit Menschen, die das Handauflagen nach "Open Hands" empfangen haben, ist diese kurze Stellungnahme entstanden. Sie soll eine Hilfe zur theologischen Einordnung und Handlungsempfehlung für evangelische Einrichtungen sein.

Religiöse Aufklärung in der Flüchtlingsarbeit

(Faltblätter in mehreren Sprachen)
 

Themen: Islamismus in Deutschland, Die Zeugen Jehovas, Christlicher Fundamentalismus

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Serbisch, Arabisch, Farsi|Persisch, Paschto, Urdu

Die Weltanschauungsbeauftragten der beiden großen Kirchen haben Texte herausgegeben, die in leicht verständlichem Deutsch und in einigen Muttersprachen der Geflüchteten über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen informieren.

Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und über religiöse Gruppen in Deutschland. Viele von ihnen werden aber bereits nach kurzer Zeit mit Einladungen von religiösen Gruppen konfrontiert. Leicht verständliche Texte in einfachem Deutsch sowie auf Arabisch, Paschto, Urdu, Farsi, Englisch, Französisch und Serbisch sollen Geflüchteten helfen, sich zu informieren und Orientierung zu finden. Darüber hinaus bieten sie eine solide Wissensgrundlage für die Verantwortlichen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Texte behandeln den Islamismus in Deutschland, den christlichen Fundamentalismus und die Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen. Außerdem enthalten sie Basisinformationen zur religiösen Situation in Deutschland und zum Thema Religionsfreiheit. Sachlich informieren sie über den Glauben der missionierenden Gruppierungen und erklären deren Besonderheiten. Die Informationen sollen die Leser zum persönlichen Urteil befähigen und verhindern, dass die umworbenen Menschen sich unreflektiert an Gruppen binden, die negativen Einfluss auf ihre Integration ausüben können.

Herausgeber der Texte ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD.

Kontakt

Fragen zu einzelnen Themen?

Das EZW-Team und die landeskirchlichen Beauftragten für Weltanschauungsfragen helfen Ihnen gerne weiter.
Titelblatt Tagungsflyer
23. - 24. Februar 2018

"Glück"

Christlich-buddhistische Dialogtagung

Tagungsort: Stephansstift in Hannover

Kooperationspartner:

Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Deutsche Buddhistische Union

Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der Evangelischen Kirche in Deutschland

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